Carry On - Historie

Ich weiß jetzt nicht, aber man muss ja etwas schreiben, damit alle Welt erfährt, warum man das macht. Man kann nicht anders. Irgend etwas treibt einen jedes mal wieder an. Dann nimmt man die Gitarre in die Hand, spielt so vor sich hin, kommen die alten Songs, kommen neue Ideen, kommt der Blues und dann wieder "carry on" - weiter machen. 

Und dann denkt man an die letzten 30 Jahre - an die geile Zeit mit "Lotus- Bluesband", als wir jung und frei das Klischee des Rock`n Rollers bedienten und auslebten, dann in der Wendezeit "Notausgang" mit deutschen Texten und sogar eigener CD, dann "Calling Card" mit dem Tribute an Gitarren-Gott Rory Gallagher, dann "Southern Pitcher" - Folkblues mit Dieter Georgi, einem der besten Freunde, den man auf dieser Welt haben kann.


 


Und dann kam "Gulli", Dieter schwer erkrankt und Gulli am Telefon: " Hi Martin, ist jetzt irgendwie `ne blöde Situation, ersetzen kann ich Dieter nicht, würde aber gern einspringen ". Er war gerade bei den "Gabes" ausgestiegen und hatte uns mal gesehen und unheimlich Bock auf diese Mugge.

Hab mich sehr schwer getan mit der Entscheidung, aber irgendwann kam es wieder: "carry on" - weiter machen.

Und wir jammten uns durch alle möglichen Rock-, Folk- und Bluesklassiker und blieben genau bei diesem " carry on " von JJ. Cale hängen. Das war unser Ding und um so mehr wir uns mit der relaxten Stimmung, die Cales Musik verbreitet, beschäftigten, um so mehr erkannten wir die Genialität seiner Songs.

Das hatten ja auch lange vor uns Musiker wie Eric Clapton, Mark Knopfler oder Lynyrd Skynyrd ..... erkannt, von denen natürlich auch Songs in unserem Programm Platz finden.

Frei nach dem Motto:  Got to move my feet "